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Die Geschichte des Vereins |
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a) Vorgeschichte: 1987 bis 1990 August 1987 Es begann damit, dass Hans , Herbert , Hermann ,Hilde , Renate und Rosa am Sommercamp im Wassermannzentrum in Gschwend teilnahmen. Da lernten wir bei einem keltischen Krafttierritus nicht nur die Clans der Tiere kennen, sondern auch Helmut Christof und einige seiner damaligen Schüler, ohne zu ahnen, dass wir uns noch wiedersehen sollten. Schön war´s. Oktober 1988 Peter Lehne und Hans Tronecker hatten in einem Seminar von Centers Network/heute Landmark Education unabhängig voneinander und dann zusammen erklärt, dass sie ein Netzwerk für ein spirituelles aktiv-lebendiges, gemeinschaftsgetragenes Gesundheitszentrum schaffen und leiten wollten, ohne autoritär sein zu wollen (wachsen lassen). Sie trafen sich an einem bunten Herbsttag im goldenen Oktober 1988 in Taunusstein WEHEN im Abendsonnenschein zum Brombeersammeln an einem Hang am Waldesrain. Es war, als ob das grosse Geheimnis ihnen zuflüsterte, sie sollten doch alle KrankengymnastInnen, PsychologInnen, TherapeutInnen , YogalehrerInnen, ÄrztInnen und GesundheitsberaterInnen einladen,die sie kannten- und das waren schon einige. Und weil sie schon mal Wehen übersehen konnten , wählten sie als Treffpunkt die Praxis der Krankengymnastinnen Kerstin Lehnigk und Heide Gebhardt, die ein ebenso sonniges Gemüt hatten wie das Wetter damals und -schon eine Gemeinschafts- praxis betrieben. Sie luden alle oben genannten zum ersten "Therapeuten -Treff" am 2. Advent ein. Und fast alle kamen. Dezember 1988 Es kamen 24 Interessierte, davon gerade mal 6 Männer und sie entwarfen in einer Atmosphäre von Gesang, Meditation, Rede und Bewegung 3 Projekte für den Therapeutentreff, den Vorläufer des Vereins. 1.) Der Hospizverein Auxilium soll entstehen, wie aus den USA bekannt, zur Begleitung Sterbender und schwerkranker Menschen. Sie wollten als Helfende die Tiefe und Schönheit zwischen Hier und Dort, Nehmen und Loslassen und das Sein in 2 Dimensionen bzw. die Ahnung davon erfahren. 2.) Ein Förderverein für ein ganzheitliches Gesundheitszentrum soll bald kommen, in dem alle interessierten TherapeutInnen, egal welcher Fachrichtung , als Teile eines ganzheitlichen Heilungssystems zusammenarbeiten können. 3.) Bioconcordia, eine Bewegung zur gesunden Ernährung in Alten- und Kindertagesstätten und auch sonst, soll mit seinen Stützpunkten die Tagestätten der Stadt Wiesbaden offiziell beliefern bzw. die Pläne und Logistik mitgestalten. Januar 1989 30 gutgelaunte Menschen beschliessen, einen angstfreien geistigen Austausch in Form einer Therapiebörse und Treffen am Arbeitsplatz und an Sonntagen in Wehen zu pflegen , um miteinander voneinander zu lernen. Wir trafen uns von nun ab 6-wöchentlich und arbeiteten schnell und erfolgreich an den Zielen.
April 1989 32 Teilnehmer. Es wird klar, dass ausser dem Kennenlernen und der Kooperation im heilungsfördernden Bereich (Methoden in der Praxis) auch von einer 2. Gruppe ein Förderverein zum Bau eines ganzheitlichen Geusndheitshauses, ja einer Klinik, gewollt war.
Mai 1989: Ein Visualisierungssonntag bringt uns allen ein Gefühl des tragenden Hintergrundes, ein Bild der heilenden Ganzheit mit vielen Feldern, wie die Felder auf der Aussenseite eines Fussballs. Eine geleitete Meditation machte fühlbar klar, dass wir durch viele einzelne Methoden und Events hindurchgeleitet werden, bis der gesamte Pfad zurückgelegt ist. Die Architektin eines Enzym-Ion-Bades erzählte hierzu die Geschichte ihrer schwerkranken Tochter, die von japanischen Heilpraktikern in heisse Sägespäne gelegt wurde, in die durch Flüssigkeiten Millionen von Enzymen den Körper belebend durchdringen. Sie wurde bald wieder gesund. Frage: Sind wir nicht auch wie eines von den vielen Enzymen, die das Heile erst hervorbringen, wenn wir von unserem gemeinsamen Wesenskern her zur Oberfläche handelnd vordringen ?
Juli 1989: Es kommen nur sehr wenige. Die meisten unserer Freunde haben nach dem herzbewegenden Besuch von Christine Longecker beschlossen, die Hospizbewegung Auxilium zu tragen ,die 16 stärksten und ältesten "Mitmacher" arbeiteten jetzt bei unserem Schwesterverein. Wir 10, tanzten unter Anleitung von Marie-Luise und beschlossen dann, die Treffen auszubauen und ein Seminarprogramm anzubieten. Wir hofften auf unser inneres Licht und erkannten, dass das Werden und Vergehen dazu gehört. Dass Teile unabhängig würden, einige von uns weggehen und Tochterbewegungen gründen, war OK, wir würden bald viele Nichten- und Neffenorganisationen haben, welch eine Perspektive ! 1990: Das Jahr der deutschen Wiedervereinigung In Taunusstein finden thematische Sonntage zum Kennenlernen heilsamer Methoden statt, die teilweise auch gleich erprobt werden. Das Klima ist hervorragend, es ist ein Geheimtip für Wellness , da hin zu gehen. Dummerweise nehmen wir nur geringe Spenden dafür an. Zwei Gymastinnen aus Potsdam stammend, gestalten tolle Bewegungsstunden mit uns, Dorothee und Ruth. Die Themen waren "Märchen und Katzen" mit Lilo Boden, heute Sydney, Australien - Stimmtraining und Schwingungskommunikation mit einem Operntenor, Mikrotraumata mit Prof. Dr. Peseschkian, Farbtherapie und Nadabrahma, die Summeditation nach Osho, der gerade verstorben war. 1991: Gründung des Vereins : Bewusst Leben e.V. in Mainz. Am 10.3.1991 wurde der Förderverein für das Gesundheitsnetzwerk unter dem Namen "Bewusst Leben e.V." beim Amtsgericht Mainz eingetragen und in der Villa Avalon bei Heilpraktiker Gerald Dittel in der Lennebergstrasse 8 /Gonsenheim der Beginn gefeiert. Gerald wurde als 1. Vorsitzender gewählt, Hans Tronecker als 2. Vorsitzender,zum Schriftführer Geralds Vater Fritz Dittel als 1. Kassiererin Barbara Janson-Franz (Rebirtherin) und als 2. Schriftführerin Doris Wand-ten -Boom, Heilpraktikerin aus Geisenheim (Autogenes Training auch bei VHS). Das ganze Jahr über liefen in der Villa Avalon Vorträge zu den Themen Krebsheilung (Hamer-Methode), Aids-Problematik mit politischen Aussagen, chinesische-Elemente-Ernährung, humanistische Psychotherapie, Tonbandstimmenforschung ,Rebirthing usw. Alle Übungen liefen entweder als Abend-Vortrag (DM 5 Eintritt) oder als 1-Tages- Seminar in dieser wunderschönen Villa am Waldrand. Ausser älteren Damen und Herren kamen auch viele StudentInnen zu uns, es gelang uns aber nicht, sie zu organisieren. Die bekanntesten BürgerInnen von Mainz hörten zwar zu, die Aktivität blieb aber spärlich. (hören und gehört werden).
Taunusstein: Hier lernten wir einige bioenergetische Übungen in der fördernden Umgebung der physiotherapeutischen Praxis, dazu Trennkost- und Yogaabende. Die Arbeit mit den Sinneskanälen für das Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen (Spüren) begann, aber auch mit dem Beziehungs- und dem Weltkanal. Daraus entstanden die Grundlagen für die langjährige "Prozessorientierte Psychologie"-Gruppe, im Folegenden kurz PoP genannt. Einige von uns besuchten die Seminare "Konflikt- und Körperarbeit " von Arnold Mindell in Frankfurt, die beim Frankfurter Ring stattfand.
1992: In Rosbach vor der Höhe (30 km nördlich von Frankfurt/Main gründeten 10 Frauen und 8 Männer eine PoP- Übungsgruppe, die von einer Schweizer PoP-Akademie auch Nachschub an Übungsmaterial und Texten bekam . Wir trafen uns 2x im Monat im "Verzauberwelt-Haus" in der Baidergasse und spielten Gestalt-, koma- und Beziehungsprobleme in jeder Art durch. Mainz: Ab März wurde ein Gesundheitstraining mit 1x wöchentlich für einige ganzheitlich interessierte Patienten angeboten, mit den Themen (Abenden) a) Ernährung I-III, b) Psychotherapie I-III, c) Massage/Shiatsu (beliebt), d) Darmsanierung/Entpilzung e) Rebirthing (beliebt) f) geistiges Heilen g) Mineralstoffe/Vitamine h) Immmunstärkung i) Hypnose (gefragt zum Nichtrauchen) und j) Meditation I-II. Das Programm lief nur im Jahr 92 unter der Leitung von Gerald und Michael sowie Barbara Jansohn-Franz. Es wurde, ausser in den gekennzeichneten Teilen, schlecht angenommen, es war aber nicht zum Aussuchen gedacht. Der Patient sollte das Ganze, quasi die Ganzheit ja erst kennenlernen bei verschiedenen Therapeuten.
Da das nicht funktionierte, wurde das Training abgesetzt.
-4- 1993 Einige von uns waren also 1992 weggegangen ,ca. 7 Teilnehmer unterstützten jetzt Heike von Bioconcordia ,also auch mit Teilen unseres vorherigen Ernährungsprogramms. Wenn Ihr Euch erinnert, hatten wir 2 von 3 Zielen von 1988 somit erfüllt. Es fehlte nur noch der Förderverein, der einige Therapeuten umfasste ,zur Kooperation brachte und auch in Routinen entlastete.
In Taunusstein lief in der Praxis von Kerstin das Angebot des Therapeutentraffs alle 2 Monate ganztags weiter. Die Themen hatten sich etwas geändert hin zu - Shiatsu (mit Marianne D.,Geralds Mutter), Prozess-/Trauerarbeit , -Sufitanz /west-östlicher Diwan ,-Enzymbad-Besuch in Walluf (klasse!), -indigenen Tänzen und Lichtarbeit (Ulli) . Es entstand durchaus eine wachsende Begeisterung bei den Teilnehmern, weil es viel zu spüren gab. --> Vieles übernahm später die Volkshochschule Wiesbaden in der "Akademie für Ältere", die durchaus wie ein Cousin von uns noch heute wirkt. In Mainz hatten wir die "Citykur" für Menschen mit psychosomatischen Beschwerden komponiert . 12 Theapeuten verschiedener Richtungen ,die das alles fürs "Gesundheitstraining" geschrieben , geübt und auch in der Stadt verbreitet hatten (siehe a-j oben) wollten wichtige Facetten der Ganzheit mit Kurgästen in Bad Schwalbach, Bad Soden und Bad Sobernheim üben. Auch an naturheilkundliche Diagnoseverfahren und Atem-/Trancemethoden war gedacht. Die Sitzung zur Finanzierung (in Wiesbaden) endete in einem Fiasko. In der damligen Zeit pflegten "spirituelle Therapeuten" leider Aktienfinanzierung, und seien sie auch in der Schweiz schon erprobt gewesen, noch einfach abzulehnen. Gerald trat vom 1. Vorsitz zurück und ging nach Teneriffa, um dort seine "Inseluniversität" zu verankern. Seine Finca ist ein Erfolg, wenn auch mehr zum Drachenfliegen. (Stichwort "Dittel" und "efodon" bei Google.) Es gibt dort aber auch einen medizinischen Diskussionskreis, im deutschen Radio- "Canal 66". -ein echter Neffenverein. Neuer Vorsitzender (ab 11/92) wurde ich, Hans Tronecker , Vertreter der Heilpraktiker Michael Martin -inzwischen mit einem Buch zur Allergiebehandlung bekannt geworden. Viele Vorträge von Gerald sind weiter unter dem "Datendiwan" Berlin nachzulesen oder können über Bernhard Harrer dort besorgt werden -auch über Internet. In Rosbach wurde die Übungsgruppe zu PoP- Beziehungsarbeit eine kraftvolle Oase für meist bis 12 TeilnehmerInnen. Nun bestimmten Michael, Martin, Gabriela, Maike und ich die Schwerpunkte Schamanismus, Traumkörperarbeit, Cranio und die Verzauberwelt-Künste zu neuen Zielen für den Verein. -1994- Taunusstein: Im Theraputentreff übten wir damals Cranio-Grundlagen und Osteopathiegriffe, vollzogen die Freiheit von Pilzerkrankungen nach , gestalteten die Traumkörperübungen nach unserem Gespür und entspannten uns bei autogenem Training oder auch bei katathymen Bilderleben bzw. der Imagopädie . Der Therapeutentreff zog nach der Hochzeit von Kerstin mit Dr. Fabian (einem rauschenden Silvesterfest) um nach Wiesbaden ins Tanzstudio Bühler, mitten im alten Westend, einer idyllischen Gegend.
Rosbach vor der Höhe: Statt in Mainz fand dann in Rosbach bei Friedberg eine Stadtviertelinitiative mit viel Kunst, Zusammensein und Musik statt. Sie zeigte einige Kunstpräsentationen zum ästetischen und freundlcihen nachbarschaftlichen Wohnen. (Es gibt sie noch, die zaubrischen Winkel, die -wenn man sie betritt, alle Last des Tages hinwegfegen....) Weiterhin trugen einige Teilnehmer Gedichte vor oder sie boten Lesungen auch mal bei Weinverkostung im Weinkeller an. Ein erstklassiger HARFENKONZERT- und MÄRCHENABEND mit Oberbürgermeistern aus der Wetterau als Schirmherren brachte "Bewusst Leben" erstmals in die Nachrichten der Lokalblätter im Norden Frankfurts. Welch ein Kontrast zu Mainz ! Auch ein schamanischer Künstler, Peter Lutz, der gut ins heutige Programm passen würde, gestaltete einen Abend. En passant wurde die Galerie Pillekamp in Grebenau eröffnet bzw. bekannt, die die ansonsten nur einjährige Verzauberwelt weiter vertritt. Es gab also einen neuen Nichtenverein . Die PoP- Gruppe beschäftigte sich nun auch mit Gruppen-Konflikarbeit.
-1995- Idstein Zwei irische Heiler, Tom Griffin und Richard O`Doherty, bildeten viele unserer Teilnehmer in einer Geistheilungspraxis namens Plexus Bio Energy in Frankfurt/Main und Idstein aus. Nachdem Gabriela nach Idstein umgezogen war, fand die PoP-Gruppe Taunus mit dem Thema "Weltarbeit/Grossgruppen" nun in ihrer Wohnung im obersten Stock eines Hochhauses in Idstein statt. In Zusammenarbeit mit Max Proba aus Frankfurt erinnere ich mich noch voll Rührung an Übungen "Heile Dein Herz und stärke Deine Intuition." Wiesbaden Edmont Richter, (aus Frankreich) hiess uns, an 2 Wochenendseminaren in Wiesbaden unsere Kraft und Aggression in dem inzwischen ziemlich bekannt gewordenen "Umarme Deinen Tiger" Programm teilzunehmen, das viele Männer dann auch in Edmonds Selbsterfahrungsgruppe brachte. 1995 stellte das von Events brodelndste Jahr dar, es begann dann aber im Verein zu kriseln. Bei den neuen Therapeutentreffs liess uns Dorothee Sassen alle cranio- sacrale Arbeit üben ,ein Test in Feinfühligkeit. Drei verschiedene Heilpraktiker stellten Beispiele für psychosomatische Erkrankungen vor, die mittels teils überraschenden Rezepten zu beeinflussen sind. Mitten im Sommer genossen wir die Einweihung des kleinen Zen-Hauses von Marianne M. bei Alzey (z,Bsp. Geschichten bei Druiden) und an einem weiteren fröhlichen Sonntag den Tag der offenen Tür im neuen Haus UNIK.
Schlossböckelheim Das Haus UNIK, ganz in Holz ähnlich einer chinesischen Pagode und ohne rechte Winkel gebaut, war ein Astrologie- und Lifestyle Zentrum nicht weit von Bad Kreuznach, in Schlossböckelheim auf einem sanften Wiesenhügel gelegen. Caroline Fischborn hatte 3 Seminare pro Woche ausgeschrieben, es ging um Heilpflanzen, Edelsteine, Ayurveda, Handauflegen ,aber auch um psycho- und körpertherapeutische Wochenenden. Insgesamt gab es bei durchweg sonnigem Licht viel leichte Wellness zu geniessen. Caroline war ab dem 1.5.95 die neue 1. Vorsitzende des Vereins geworden und Marianne die zweite.
-7- 1996- Trennungen, Abschiede und Neuausrichtung
Das gesamte Geschehen war jetzt räumlich , thematisch und von den Ansprüchen der Mitglieder an einen "Fokus" her zu weit auseinandergezogen, als dass es hätte stabil bleiben können.
Rosbach Manfred M. und Gottfried B. machten sich mit der "Kulturinitiative Baidergasse" mit Dichterlesungen , Performances und ähnlichen Teilen der "Verzauberwelt" selbständig- rückblickend betrachtet nicht wirklich schlimm, für uns aber traurig, bzw.ein Fanal-> jetzt geht es bergab. Positiv betrachtet, hatte sich wieder eine "Cousin- Bewegung" gegründet. Es gab jetzt, nachdem Arny und Amy Mindell vom Prozessarbeits-Institut in Oregon und Zürich einen tiefgehenden Workshop zum Thema " Schamanismus und Beziehungen " gegeben hatten ,zur Supervision mit Besuch von guten PoP Therapeuten aus den USA und der Schweiz. Fazit: Die zu Ende gehenden Beziehungen zwischen den "Eltern" in 2 Seminarhäusern hatten unsere Konzepte ins Schlingern gebracht und uns etwas "heimatlos" zurückgelassen.
Schlossböckelheim- Rheinland-Pfalz Auch hier mussten wir feststellen, dass die vielen Seminare im neuen Haus trotz des edlen Ambiente und bestens gestalteter Kurse wie "Lebenssinn- Wege", "Partnerschaft in gut und böse", Reiki-Einweihungen, "Feste der Sinne" ,"Erlösung alter Verhaltensmuster in Zellen" ,Bachblütenseminaren , Maya-Kalender usw. nicht soviel einbrachten, um dieses Haus zu halten -und die Mitglieder griffen auch zuwenig ein, m.E. weil kein klarer Auftrag vorlag. Man kann auch sagen, wegschauen bringt nichts.
Wiesbaden Die Mitgliederversammlung vereinbarte einen gemeinsamen Prospekt der 3 Häuser zu Ende 1996. Dieser wurde jedoch nicht mehr fertig, es begann der Abschied von Illusionen. Bei einem Jazz-Brunch berieten wir, wie weiter vorzugehen sei. Das Konzept einer "City-Kur light" um Mainz und Wiesbaden herum war gescheitert. Das hätte das Ende des Vereins sein können, war es aber nicht. Denn es gab noch Bruni, Edmond, Gabriela, Maike und vor allem Huguette.
Idstein Aus der Supervision hatten wir gelernt, dass wir genügend Wissen, Können und Methoden hatten, um an die Konzeption eines Management Trainings zu gehen ( auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt ...) . Mit Trauer im Herzen ging das besser als früher mit Übermut. Karin, Gabriela, Uwe und Axel entwarfen zusammen MDM, das multidimensionale Management Training -mit der Einleitung:
"Das Training bringt den Gewinn, dass negative Glaubenssysteme erkannt und gewürdigt werden. Ihr Sinn und Zweck wird verstanden und die Auswirkungen auf das Erleben von Leben werden sichtbar gemacht und gespürt bis in die Zellen. Das führt dazu, dass aus den gefundenen Konditionierungen Kraftzufuhr für die neuen, angemessenen Ziele entsteht. " Und so ist es auch mit uns passiert, ganz langsam. 1997 -Wiesbaden In 5 neuen Therapeutentreffs fanden wir bei Musik und Tanz zu den jetzt angemessenen Trends bezüglich Heilformen ( mehr in die Tiefe, weg vom Wissenschaftlichen, zu Zeitstruktur --> MDM entwickeln ,zu Materialien der Innenwelt (Krafttiermythen), zu Musik (Sitzung mit Klängen und Imagopädiebegleitung) und letztlich zu Harmonie zwischen den Orten. Edmont begleitete einige von uns mit "Entwicklung therapeutischer Eigenschaften (z.Bsp.Delfin-Träumen)" plus "Konfrontation-ich wünsche mir von Dir" in Wiesbaden.
Heidenrod, statt Rosbach Huguette baute mit Unterstützung der Seminarfachfrau Bruni, des Kameramanns Wilfried und der Lehrerin Christa nochmal die Aktivitäten Schwitzhütten, Feuerlauf, Medizinrad, aber auch Zen, Reiki, therapeutisches Malen für Kinder, Trommelgruppe für Frauen und Mädchen u.ä. aus. Sie und Michael verlangten ein zentrales Büro / Beratungsstelle mit Telefon und einem Berater mit viel Herz. Es wurde kurzfristig eingerichtet, wurde aber wenig genutzt. Wir waren wieder zur Erde und zum Feuer, aber auch auf s Kind gekommen statt zu Luft, Himmel und Expertentum wie früher. Zum 1.1.97 übernahm Huguette den 1. Vorstand. Der Adler war gelandet !
Idstein Die prozessorientierte Gruppe wechselte vom " therapeutischen Feld- Üben", das sie seit 1992 betrieben hatte und jetzt in etwa "konnte", zum Studium der "Erkenntnisse von Celestine" aus Peru , mit den dazugehörigen Arbeitsbuch-Gruppenübungen z.B.zum Energie- oder Zeitfeld (nach neuen Definitionen und anderen Zusammenhängen). Ausserdem leitete Maike einige sehr spannende Energie- und Krafttierübungen", die uns auch stets neuen Schwung für den Alltag brachten. Auch ein Besuch beim "Earth Steward Network " war inspirierend für die Beschäftigung mit "brennenden" statt mit depressiven Lebensfragen.
1998 - Wiesbaden Ein weiterer Workshop von Ron Smothermon, dessen Frau aus Wiesbaden stammte, das "Mann-Frau-Training" brachte uns wieder auf einen Kurs, der das Feuer in den Gruppen am Glühen hielt. Wilfried vertrat mit seiner "Quelle 8", einem kleinen Laden mit levitiertem Wasser, Organ-Akkumulator und Literatur dazu sowie Kristallsalzartikeln eher das Wasserelement und führte aussergewöhnliche Menschen auf aussergewöhnliche Erkundungen.
Idstein Gabriela und Karin, entwickelten mit Axel, Maike und Anderen die Rollenarbeit "Surfen im Kreativen". Diese Rollenaktionen sind konzipiert, um die oft gesellschaftlich unsichtbare Arbeit von Frauen ins Licht zu rücken, zu würdigen und für das neue Jahrhundert zu neuen Einsätzen zu kommen. Diese neu gewonnenen Einsichten nutzen an vielen Raumpunkten bisher ungenutztes Schöpfungspotenzial . Sie bringen uns Balance (z.Bsp. Frauen-Männer) sowie weibliche Handlungsmacht und Handlungskraft. Wenn wir nach der Würdigung der Opfer-/Täterstruktur diese verlassen, wird soviel Kreativität und Schaffenslust frei, dass die Führungskulturen in Familien, aber auch in Firmen- und Verbänden grundlegend (jawohl, auch von deutschen...) von einem frisch gewonnenen Zielsystem und einer kooperierenden Atmosphäre bestimmt sind. Das System konnte mit Arbeitsbogen und Trainern in der Corana-Wirkstatt angeboten werden. Corana war der Name unserer damaligen Schlange im Logo. Vielleicht realisiert ja mal jemand ein solches Training im neuen Jahrhundert....kann ja noch werden.
1999 - Heidenrod In Huguettes Seminarhaus (15 km nördlich von Taunusstein) fand unsere Kreativität einen handfesten Ausdruck in einem Zentrumsfest mit Schwitzhütte, Trommelsessions, Kinder- Kreiszeremonien , indigenen Tänzen und dann auch wieder stillen individuellen Beratungen mit Hilfe von Messgeräten, Edelsteinen und Berührungen. Zu jeder Jahreszeit fand ein Feuerlauf statt, der den BürgerInnen in der Provinz (das Haus stand mitten im Ort) Anlass bot, ganzheitliche Heilweisen etwas weiter zu definieren als bisher üblich.
Idstein Bei Herbert gab es einige Gospel- Gitarrenkonzerte und portugiesische, unter die Haut gehende, heilige Gesänge mit einer Lehrerpflanze aus dem brasilianischen Urwald. Die Zeremonien brachten uns dazu, Bilder und Stimmungen aus dem Unbewussten ohne allzuviel Hirn-filter- Blockaden in das normale Leben, meist mit tiefer Dankbarkeit, herüberzunehmen. Die Familie zog zum Jahr 2000 leider nach Venlo um. Der Verein Cefluris baut in der ganzen EU eine Santo Gemeinde auf.
Wiesbaden Die Geschichte " Blaue Kartoffel und Viergesicht" beschäftigt einige von uns mit Aktivitäten aus dem Bereich "etwas gegen Mobbing zu tun." In dieser Zeit wird dort auch der "Anti-Mobbing-Verein" aktiv, der viel mehr auf poltischem Feld tat ,es blieben bei uns aber die grossen Zweifel, ob man nicht spielerisch-therapeutisch mehr Menschen und vor allem Kinder einbinden könnte, damit sie im Vorfeld schon dagegen angehen können.
2000- Idstein Gabriela und Karin betrieben nun recht intensive empirische Forschung zu den "Gefühlsprozessen im Zeitfeld" .Diese Trainings-Rollenspiele wurden in Verbindung zu "Surfen im Kreativen" entwickelt. Die Methode wurde sogar im Forschungszentrum eines Konzerns in München diskutiert und in einem "Visionszentrum" geparkt für spätere Zeiten, in denen sie zur Bereinigung von Mitarbeiter-Konflikten gebraucht wird. Einstweilen entlässt man eher einen der am Konflikt beteiligten Mitarbeiter- dann spart man Gehalt und Workshop- Mühe. Die grossflächige Vermarktung ist vorrangig aus diesem Grund -noch- nicht gelungen. Das "Zeitfeld-Set" ist ein weiterer Neffe von "Bewusst Leben" und wohnt in München....Ist aus dem Verein ausgewandert. Die Methode beruht hauptsächlich auf einer "Entleerung" von alten, herrschend gewesenen Vorstellungen. Man tritt hinter diese zurück und lebt nach dem Durchlaufen -und krassen Fühlen der gestalttherapeutischen Felder viel freier als vorher.
Wiesbaden Vor allem für unsere Kleinen bot Christa Wasser- Wellness- Stunden im Hallenbad an. Diese wurden sehr gut angenommen. Huguette arbeitete mit den Erwachsenen, die in dieser stressvollen Zeit überlastet waren, mit Aqua- Balancing in Richtung auf Entspannung, mit Rebirthing ( teils unter Wasser ) auch direkt mit Schwangeren auf eine einfache Geburt hin.
Heidenrod Im Dezember 2000 kühlte hier die letzte Schwitzhütte ab, und das Seminarhaus wurde von der Besitzerin verkauft. Die nötigen Renovierungen hätten zuviele Mittel beansprucht, die in Wiesbaden sinnvoller eingesetzt werden konnten. In der Mitgliederversammlung fiel der Satz, es würden sich sicher nochmal Seminarleiter auftauchen, die solche Schwitzhütten wieder anbieten würden- und mit denen wir optimal zusammen arbeiten könnten. Wir wollten mal die Augen aufhalten. Das taten wir-und das realisierte sich auch !
2001- Wiesbaden Hier wurde Gabrielas Geschichte "Blaue Kartoffel +Viergesicht" , eine traurige Kindergeschichte,in der ein Wesen fast als nicht-existent erklärt wurde, beim Puppenspiel- Festival am Board oft gelesen. Dies war der Einstieg für die therapeutische Rollengruppe "Weg aus m Mobbing" ,die ein gutes Theaterstück und eine Anweisung für eine Therapiegruppe abgab. Die Texte gibt es noch und einzelne Mitglieder im Anti-Mobbing-Verein haben etwas produktiv davon mitbekommen.
Wörth und München Gabriela und Karin aber zogen um nach Wörth bei München und gründeten dort die Firma " Blaue Kartoffel", eine echte Schwester von "Bewusst Leben" . Es gab auch eine homepage bei "www.moonfruit.com" gestaltet von Heiko aus Idstein. Am 6.September 01 wurde die Sonderausstellung "Blaue Kartoffel" im Kartoffelmuseum in der Grafinger Strasse 2 in München von der Familienministerin Frau Stewens eröffnet. Eine Verfilmung zum Thema "Zeitfeld " wurde begonnen, ist m:E. inzwischen auch gesendet worden in Bayern. Damals erklärten Gabriela und Karin den Abschied aus "Bewusst Leben", was nun wirklich ein grosse Lücke riss.
Wiesbaden/Mainz In Hessen und Rheinland-Pfalz war einige Monate lang nichts gelaufen, und eine Ausdehnung der Aktivitäten auf Südbayern war den meisten Mitgliedern nicht zu vermitteln. Bisher hatte man praktisch mit Nahverkehrsmitteln zu jedem Angebot fahren können. Also gab es viele Austritte, und die treuesten verbliebenen Mitglieder blickten mit der Frage "Lösen wir den Verein jetzt auf?" auf die (einzige) existenzielle Mitgliederversammlung vom 9.8.01 beim Äbbelwoi-Schmidt. Zunächst stellten wir fest, dass wir -wenn wir uns auf die schamanischen Methoden innerhalb der ganzheitlichen Gesundheit und mit dem Anspruch auf Lebensfreude konzentrierten, es durchaus Sinn machte , weiterzumachen. Dann, wenn wir die medizinischen und psychologischen Forschungsansprüche anderen Vereinen -z.B. dem Datendiwan in Berlin und "Blaue Kartoffel" in München überliessen, genau dann konnten unsere verbliebenen Kernbereiche auch durchaus in ganz Deutschland oder auch in der Schweiz oder den Niederlanden angeboten werden . Dies wurde so beschlossen. Es gab erstaunlicherweise nur noch ein Nein ,alle Anderen beschlossen das neue Konzept.
Mit Helmut Christof, wohnhaft bei Kassel, wurde abgesprochen, dass der Verein die Seminarreihe "GAIA-Schamanismus" übernimmt ,und dass auch die weiteren Therapeuten dieser Richtung soweit gefördert werden, dass ihre Veranstaltungen sie in einigen Jahren tragen können, das gilt z.B. auch für Huguette .
Alle GAIA-Angebote sind unter www.gaia-net.de abrufbar. Am 27.11.01 wurde Thomas Hataj zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt und ich ,Hans Tronecker zum 2. Vorsitzenden.
2002 Geldern/NRW- bei Venlo und weiterhin (offen) Jans Büro in Geldern übernahm die Umsetzung/ Organisation der angebotenen Ausbildung und anderer Seminare. Seit 2003 befindet sich das Büro bei Bettina Heckrodt in Wetter/NRW ,die alle Arbeiten recht optimal organisiert hat .
Die Kurse wurden gegen eine Orgagebühr, die an den Verein geht, von diesem angeboten und ausgeschrieben (wie es auch schon 1996 beschlossen worden war-( mit der Aussicht auf einen gemeinsamen Prospekt von mehreren Lehrgangsleitern). Die Kursleiter erhalten ein Honorar vom Verein , da Teile ihrer Arbeit für die umfangreichen Ausbildungsgänge gebraucht werden.
Wiesbaden Michael Ahrens wurde im Mai 2002 zum Kassenwart gewählt und richtete ein bundesweit bedienbares Postgirokonto ein. Bettina übernahm die Kassenarbeiten ab 2004 mit.
Es ist im Laufe des Jahres 2002 gelungen, die neuen und die alten Vereinsmitglieder mit einem Gesamtkonzept in eine einheitliche schamanische Arbeit einzubinden, die sich in sechs Bundesländern realisierte. Die Tendenz ist steigend. Die wenigen aus anderen Bereichen der 90er-Jahre Verbliebenen verliessen zwar den Verein, konnten jedoch meist bei einem "Cousin-Verein" einsteigen, der auch von unserer vorherigen Arbeit mit geprägt war. Die nach dem neuen Konzept vom 3.5.02 dann umgesetzten Aktivitäten liefen gut an und auch in den Folgejahren brachten sie die erwarteten spirituellen Erfolge, inneres und äusseres Wachstum und Lebensfreude, z.Bsp. auch in den anschliessend noch tabellarisch erwähnten Events im Jahre 2002 . Die gleiche Struktur blieb auch 2003 und 2004 erhalten.
Hübenthal bei Kassel Ende Juli/ Anfang August -Sommercamp Altenmelle (NRW-Niedersachsen) : Kachina Einweihung im Februar ,Gaia.Basis Einweihung Ende März und GAIA-2-Einweihung im Oktober bei Baden- Baden: Ende Mai: Traumpfade und November: Trance- und Extase-Rituale Häusern/ Südbaden: Oktober: Das Rad der Erinnerung und November: GAIA- Tantra.
Mögen wir allzeit in Balance, Liebe und Würdigung alles Lebens auf Mutter Erde wandeln,
Ende 2004, Hans Tronecker
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